VDCO-Tagung 2016

 

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Tagungsberichte

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Contact 2014

Optometrie 2014

Optometrie 2013


Neueste Erkenntnisse und praxisorientiertes Wissen für Contactlinsen-Spezialisten und Optometristen auf der

Contact’14 - "Get in Contact" – Allgemeine Infos

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vom 10. bis zum 12. Oktober 2014


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Contact ´14 in Berlin „GET IN CONTACT“

Ein Bericht von Mario Rehnert*

Zum zweiten Mal in Folge traf sich in Berlin die fortbildungswillige Gemeinschaft kontaktlinsenanpassender Augenoptiker und Optometristen zur Contact ´14. Berlin soll sich nach Meinung des Vorstandes der VDCO als Tagungsort für die Herbsttagung Contact etablieren. So versammelten sich dieses Jahr wieder rund 250 Kollegen, um dem breit aufgestellten Vortragsprogramm und den praxisrelevanten Workshops rund um das Thema Kontaktlinse beizuwohnen.

Der erste Vorsitzende der VDCO Prof. Dr. Manuel Fraatz verlas nach der Begrüßung und Eröffnung der Tagung die „Berliner Erklärung“, die in dieser Ausgabe der Kontaktlinse veröffentlicht wird und einzusehen ist.

Zum Start in den Themenblock der Presbyopieversorgung referierte der erfahrene Kontaktlinsenspezialist Hermann Anhalm zur Fragestellung, ob sich multifokale Kontaktlinsen als Wegbereiter für multifokale Intraokularlinsen bei einer geplanten Katarakt-OP eignen. Hier ist eine umsichtige Selektion notwendig, da sich nicht jeder Patient für Multifokallösungen eignet. Auch eine Monovision sollte in Betracht gezogen werden. Hier ist nicht das Produkt, sondern die Fachkompetenz des Optometristen entscheidend, ob das postoperative visuelle Resultat den Erwartungen des Patienten entspricht. Für den Optometristen bietet die prä- und postoperative Phase die Möglichkeit einer adäquaten Betreuung des Patienten. Voraussetzung ist natürlich eine gute Zusammenarbeit zwischen Augenoptiker/Optometrist und Ophthalmologen. Die Nachfrage nach weitest gehender Brillenfreiheit ist im Alter hoch, so dass die Anforderungen an die Fertigkeiten und Erfahrungen des Kontaktlinsenanpassers weiter steigen werden.

Für den bekannten und begeisternden Kommunikationsprofi Marcel Zischler ist der positive Umgang mit alterssichtigen Kunden u.a. entscheidend für den Erfolg einer Versorgung mit Kontaktlinsen. Der presbyope Kunde ist interessiert an Lebensqualität und Attraktivität. Daher sollten wir als Anpasser durch Überzeugung, Professionalität und Glaubwürdigkeit punkten und eine positive Sprache einsetzen. Laut Zischler brauchen wir keine Kunden, sondern Fans! Bei der Anpassung sollten klare Aussagen gemacht werden, welche Versorgung angestrebt wird. So weiß sich der Interessent, der natürlich vom Augenoptiker auf die Möglichkeiten der Kontaktlinsenversorgung angesprochen wurde und nicht auf Eigeninitiative kam, in Sicherheit.

Keratokonus und Mehrstärkenversorgung, das sind die Spezialgebiete des Kontaktlinsenspezialisten Horst Drexel. Basis für eine gute Beratung bei der Anpassung von Mehrstärkenkontaktlinsen ist eine aktuelle Refraktion. Danach erfolgen alle kontaktlinsenrelevanten Messungen. Erst nach allen Messungen und einer ausführlichen Anamnese kann der Kunde zielführend beraten werden. Hierbei ist das Wissen des Anpassers über die Produktvielfalt und deren Einsatzgebiete entscheidend für das zu verwendende Mehrstärkensystem. Auch eine Modifizierung der Einstärkenversorgung kann nötig sein, um erfolgreich die Mehrstärkenlinse anzupassen. Da gerade bei der Verwendung eines simultan multifokalen Systems eine gute Kontaktlinsenzentrierung notwendig ist, muss bei einer hoch sitzenden Kontaktlinse durch eine Geometrieumstellung versucht werden, die Kontaktlinse zu zentrieren. Daher sollte dem Kunden vorab die Information gegeben werden, dass er sich eventuell auf mehrere Anpasstermine einstellen muss, sofern dies abzusehen ist. Sinnlose und zum Scheitern verurteilte Versuche werden von Anfang an kategorisch ausgeschlossen. Drexel ermutigt die Kollegen, die Anpassung frühzeitig abzubrechen, sofern sich der Erfolg nicht absehbar und realistisch einschätzen lässt. Ansonsten ist bei der Versorgung Tür und Tor geöffnet, selbst unkonventionelle Lösungen wie eine Kombination aus alternierender auf der einen Seite und simultaner Kontaktlinse auf der anderen Seite anzuwenden.

Der diesjährige Peter-Abel-Preis ging an Ralf Bodenstab für seine Arbeit über die Strömungsmechanik des Tränenfilms und Biomechanik der Cornea und des Oberlides. Nach seinen Ausführungen ist der Tränenfilm ein strukturvisköses und pseudoplastisches Fluid, dessen Viskosität sich während des Lidschlages verändert. Numerische Modelle des Tränenfilms finden sich teilweise in der Realität wieder, finden aber auch Widerspruch und müssen daher neu bewertet werden. Wenn der Tränenfilm besser beschrieben werden kann, können adäquate Versorgungsmöglichkeiten z.B. bei Sicca-Patienten geboten werden und führen zu einem besseren Verständnis für kontaktoptische Versorgungen.

Sebastian Schubert beschäftigte sich in seiner mit dem Schamberger-Preis 2013 ausgezeichneten Bachelorthese mit der Fragestellung, ob physiologische Aspekte einen Einfluss auf den Erfolg bei der Anpassung multifokaler Kontaktlinsen haben. In dieser Studie wurden ausschließlich simultane Multifokallinsen mit zentralem Nahteil betrachtet. Hierbei zeigte sich, dass die Erfolgsrate bei großen Pupillen, großer Pupillenamplitude, flacher Vorderkammer und geringer Kontaktlinsendezentration steigt. Interessanterweise spiegeln diese Erkenntnisse theoretische Überlegungen wider. Wünschenswert für die Praxis wäre natürlich, eine gewisse Erfolgsvorhersage tätigen zu können.

Die Spaltlampe und ihre Einsatzmöglichkeiten in der optometrischen Praxis standen im Mittelpunkt des Vortrages von Daniela Oehring. Angefangen vom Bewerten des vorderen Augenabschnitts über die Augenlinse und den Glaskörper bis zur Netzhaut verdeutlichte die Referentin die Wichtigkeit des Einsatzes der Spaltlampe als Screening-Werkzeug. So kann bei der Beurteilung der Augenlinse auf Katarakt eine morphologische Klassifikation vorgenommen werden. Auch für das Glaukom-Screening ist der Einsatz der Spaltlampe unerlässlich. Anhand der Klassifikation des Kammerwinkels mit der van-Herick-Methode lassen sich wertvolle Angaben für die weitere Betreuung der Kunden erheben. Gerade bei der Bewertung des Tränenfilms und der Evaluierung des trockenen Auges hat der Einsatz der Spaltlampe eine zentrale Rolle: Tränenmeniskus, Fließgeschwindigkeit, Interferenzen, LIPCOF, BUT, Bewertung der Meibomdrüsen sind verlässlich mit der Spaltlampe zu beurteilen.

Die Unterschiede von Scheimpflugtechnik und Topographiesystemen zur Bewertung der Hornhaut stellte Julia Wittekind in ihrem Vortrag dar. Derzeit gibt es unterschiedliche Ansätze, die Hornhaut topographisch zu vermessen. Das gängigste Prinzip beruht auf der Abbildung von Placido-Ringen auf der Hornhaut. Diese Messung ist stets entfernungsabhängig. Daher sollte auf die automatische Auslösung der Messung geachtet werden. Placido-Systeme sollen laut Wittekind eine bessere Reproduzierbarkeit besitzen als Scheimpflugsysteme. Da bei einer Scheimpflugkamera die Bild-, Objektiv- und Schärfeebene sich in einer gemeinsamen Geraden schneiden und radiär die gesamte Hornhaut erfasst wird, erzeugt diese Technik eine dreidimensionale Aufnahme. Jedes Gerät bietet im Rahmen seiner Messmethodik individuelle Möglichkeiten, die beim Erwerb berücksichtig werden sollten.

Dieter Muckenhirn wurde zum Abschluss des ersten Vortragstages mit dem Adolf-Wilhelm-Müller-Welt-Preis 2014 für seine herausragenden Leistungen in der Kontaktoptik geehrt. In seiner Laudatio betonte der erste Vorsitzende der VDCO Prof. Dr. Manuel Fraatz die Verdienste um die Kontaktlinse, sowie den unstillbare Wissensdurst, der Dieter Muckenhirn weiterhin in seinem Schaffen vorantreibt. Der Preisträger hielt eine bemerkenswerte Dankesrede in Form einer Präsentation, in der er seine Geschichte verbunden mit der Firma Hecht Contactlinsen GmbH von den Anfängen bis hin zur Gegenwart zeigte.

Der erste Tag ging mit einem Ausflug zum „Stars in Concert“ im Berliner Estrel-Hotel mit Hymnen von Johnny Cash, Jerry Lee Lewis und anderen Stars der Rockabilly-Ära zu Ende.

Der Beginn des zweiten Tages stand ganz im Zeichen der Orthokeratologie. Den Anfang machte Dr. Martin Lörtscher mit einem eindrucksvollen Referat über seine Ergebnisse zur Reduzierung der Myopieprogression mit einem speziellen Ortho-K-Design. Der Zuwachs der Kurzsichtigkeit birgt zwei Probleme. Das primäre Problem der höheren Fehlsichtigkeit kann mit optischen Hilfsmitteln behoben werden. Jedoch sekundär auftretende Probleme hoher Fehlsichtigkeiten wie die Dehnung der Netzhaut oder eine Aderhaut-Retina-Atrophie bedürfen medizinscher Betreuung und sind schwerwiegender. Studien zufolge verlangsamt die frühzeitige Anpassung von Ortho-K-Linsen bei Kindern die Myopieprogression. Auch Mehrfokussysteme zeigen positive Einflüsse auf den Myopieverlauf. Dr. Lörtscher untersuchte in seiner Arbeit ein spezielles kombiniertes Ortho-K-Design und konnte eine Stagnation des Augenlängenwachstums feststellen. Dies ist die erste Studie, die ein Aufhalten des Augenlängenwachstums belegt und liefert sehr vielversprechende Ansätze für dieses weltweit relevante Thema.

Der engagierte Kontaktlinsenspezialist Carsten Giepen zeigte den Zuhörern seine Herangehensweise, wie er Ortho-K in seinem Betrieb proaktiv anbietet. Seine spürbare Begeisterung für dieses Thema entlud sich in seinem dynamischen Vortrag und er ermunterte das Auditorium, selbst einen höchst loyalen Kundenstamm von Ortho-K-Anwendern aufzubauen. Er berichtet von einer Erfolgsquote von 70% und lebt von zufriedenen Anwendern, die neue Interessenten ausschließlich durch Mund-zu-Mund Propaganda akquirieren. Nach seinen Erfahrungen deckt sich der Indikationsbereich mit den Herstellerangaben, so dass das angebotene Design sicher angewendet werden kann. Er sieht die Orthokeratologie als Möglichkeit der Spezialisierung, Problemlösung und der Myopiekontrolle.

Bernhard Brian Fröhlich stellte die Aktivitäten der Berliner Beuth Hochschule zum Thema Ortho-K dar. Seit 2003 liefen 15 aufeinander aufgebaute Einzelstudien zum Thema. Trotz intensiver Studien konnte noch immer nicht die genaue Wirkungsweise verifiziert werden. Derzeit existieren drei gängige Theorien. Die erste Theorie geht von einer Kompression der Epithelzellen aus, die Zweite von einer Zellumlagerung in der Epithelschicht durch Saug- und Scherkräfte. Die dritte Theorie beschreibt stromale Veränderungen, die jedoch nur schwer messtechnisch nachzuweisen sind. Neuere Überlegungen beschäftigen sich mit einer etwaigen Brechkraftänderung der Epithelzellen. Fröhlich kam in seinem Vortag außerdem auf die Reversibilität zu sprechen. Interessanterweise erlangen die Hornhautmeridiane die volle Reversibilität nach zwei Wochen, beim sphärischen Äquivalent hingegen dauert es bis zu vier Wochen, bis der Ursprungszustand erreicht wird. Für die Praxis ist es demnach ratsam, nach Absetzen der Ortho-K-Linse bis zu vier Wochen zu warten, bis eine genaue Brillenglasbestimmung durchgeführt werden kann.

Eigens aus dem Vereinten Königreich angereist ist Prof. Dr. Christine Purslow. Die renommierte Tränenfilmexpertin behandelte die Fragestellung, wie Kontaktlinsen die Lider beeinflussen. Allgemein ist anzumerken, dass sehr viele Kontaktlinsenträger nur unzureichend vollständige Lidschläge durchführen und dass die Lidschlagfrequenz aufgrund beispielsweise intensiver Computerarbeit deutlich reduziert wird. Beides führt zu Trockenheitssymptomen und reduziert den Tragekomfort. Außerdem könnte ein Zusammenhang bestehen zwischen dem Tragen von Kontaktlinsen und einer Meibomian Gland Dysfunction (MGD), welche ebenfalls die Qualität des Tränenfilms beeinflusst. Laut Prof. Purslow sollte stets auf lidkantenparallele Falten (LIPCOF) und anfärbbare Lidkanten (LWE) geachtet werden, da deren Auftreten auf ein trockenes Auge hindeuten. Ein sehr schöner und praxisnaher Tipp, um LIPCOFs bei der Spaltlampenuntersuchung besser zu erkennen, war: Lassen Sie Ihren Kunden während der Untersuchung lächeln!

Der Schamberger-Preis für die beste Bachelor-These 2014 ging dieses Jahr an Julia Lesinski geb. Hebenstreit und Andrea Reinke für ihre Untersuchungen zur Anpassung von Multifokallinsen. 20 Probanden wurden Multifokallinsen mit unterschiedlichen Wirkungsweisen (Auswahl zwischen Nahteil zentral und Fernteil zentral) nach Herstellerangaben angepasst. Zusätzlich wurden die Probanden angehalten, die für sie beste und alltagstauglichste Kombination herauszufinden. Es zeigte sich, dass sich die beste Kombination signifikant von den Anpassempfehlungen des Herstellers unterscheidet. Die Kombination von zentralem Fernteil auf beiden Augen fand die statistisch höchste Akzeptanz. Demnach spielen fernzentrierte Systeme eine vielleicht bedeutendere Rolle als bisher angenommen.

Ein gerne gesehener Gast bei der VDCO ist Dr. Gernot Jendrusch, der im Bereich Sehleistung und Wahrnehmung im Sport der wohl anerkannteste Wissenschaftler im deutschsprachigen Raum ist. Ein Spitzensportler profitiert sportartenspezifisch von einer guten visuellen Leistungsfähigkeit. Allerdings zeigt die Realität, dass eine Analyse zur multidimensionalen visuellen Leistungsfähigkeit nur in wenigen Sportarten fester Bestandteil der Leistungsdiagnostik ist. Daher muss das Ziel sein, ein weiteres Testprofil zu erstellen, um unentdeckte Fehlsichtigkeiten zu filtern. Regelmäßige Sehtests sind hierbei Voraussetzung. Dr. Jendrusch sah außerdem speziell die Ortho-K-Versorgung bei Spitzensportlern eher kritisch, da noch nicht erforscht ist, welchen Einfluss eine Ortho-K-Versorgung auf das gerade beim Sport wichtige periphere Sehen besitzt.

Nach der wohlverdienten Mittagsstärkung stellten vier Kontaktlinsenhersteller ihre Möglichkeiten der Sklerallinsenversorgung anhand von Kurzpräsentationen dar. Appenzeller stellte die i-Matrix mit einem Anpasssatz von zwölf Sklerallinsen vor. Falco steuert die Scheiteltiefe seiner SKV über den x-Wert. Jenalens hat die Mini Misa als Minisklerallinse und die Misa als Sklerallinse mit einem Durchmesser bis 22.0 mm. Prolens bietet zwei Sklerallinsentypen an. Die NormalEyes mit Durchmesser 15.5 mm und die Europa Scleral bis Durchmesser 18.0 mm. Die vorgestellten Geometrien konnten in einem gemeinsamen Workshop intensiviert werden. Es ist erfreulich, dass alle Hersteller den Hinweis gaben, mit der Anpassung nicht inflationär umzugehen, sondern gezielt Sklerallinsen einzusetzen.

Corinna Kampp ging in ihrem Referat auf die Möglichkeiten der Versorgung mit prothetischen Kontaktlinsen ein. Für die Anpassung empfiehlt es sich, zuerst eine farblose Kontaktlinse zu verwenden, um die Akzeptanz beurteilen zu können. Der Hornhaut- und Pupillendurchmesser des Gegenauges sollte bei Raumbeleuchtung vermessen werden. Für die Iriszeichnung eignen sich verschiedene Methoden. Die aufwendigste und teuerste, aber auch die nachhaltigste und sicherste Methode ist das Anfertigen eines handbemalten Musterauges. Dieses Musterauge wird einmal gefertigt und dient für aller weiteren Versorgungen als Farb- und Strukturvorgabe. Des Weiteren können Messlinsen, Farbfächer und Digitalfotographien dienen. Allerdings ist die Fertigung nach einem eingesandten Digitalfoto schwierig, da sich die Farbgebung des Fotos stark vom Original unterscheiden kann. Wichtig ist auch hier die Kommunikation. Übersteigerte Erwartungshaltungen des Kunden zu dämpfen ist unbedingt erforderlich, da kein 100%iges Farbergebnis zu erwarten ist und keine farbliche Tiefenwirkung vorliegt.

Die Arbeiten der Tear Film &Ocular Surface Society (TFOS) stellte Prof. Dr. Christine Purslow in ihrer zweiten Präsentation vor. Woher kommt eine Kontaktlinsenunverträglichkeit? Dieser und anderer Fragestellungen geht die TFOS nach. Unverträglichkeit ist ein schleichender Prozess, an dessen Ende der Ausstieg (Drop-Out) steht. Diskutiert wird, ob eine höhere Austauschfrequenz die Drop-Out Rate reduziert, da eventuell interagierende Pflegemittel nicht ans Auge gelangen. Aber auch hier gibt es keine Evidenz. Besondere Beachtung in der Forschung findet derzeit die Auswirkungen einer limbalen Belastung. Hier scheint ein gewisser Zusammenhang mit Kontaktlinsenunverträglichkeit zu existieren.

Yvonne Kraushaar gewann mit ihrem Foto einer besonderen Sklerallinse den diesjährigen Bilderpreis. Den Posterpreis nahm Bastian Tränkner entgegen, dessen Poster seine Arbeit über die corneale Dichte in Relation zu Körpermaßen zeigte. Für die Zukunft wünschen sich die Veranstalter zahlreichere Einsendungen von Fotos und Postern.

Den Abschluss des Tages bildete Annette Pfund, die über das DISG-System zur Feststellung des Persönlichkeitstyps referierte. Nach DISG werden vier Grundtypen unterschieden. Annette Pfund hat dieses System sehr ausführlich auf Kontaktlinsenkunden übertragen und zeigte anschaulich, wie der Anpasser mit dem jeweiligen Typen umgehen kann. DISG sollte aber lediglich als Möglichkeit genutzt werden, den Kunden und seine Wünsche besser einzuschätzen.

Der Sonntag bot für die Teilnehmer der diesjährigen Contact ´14 die Möglichkeit, einzelne Themenbereiche in einem angebotenen Workshop zu intensivieren. Wir sind gespannt, welche Themen nächstes Jahr folgen werden und sind in freudiger Erwartung auf die Contact ´15. Vorab möchte Sie der Vorstand der VDCO jedoch herzlich zur Frühjahrstagung Optometrie ´15 am 18./19. April 2015 einladen.

Abschließend möchte der Vorstand an dieser Stelle besonders den fleißigen helfenden Händen danken, welche im Hintergrund der Tagung dafür gesorgt haben, dass die diesjährige Herbsttagung reibungslos von Statten gehen konnte. Hier möchte der Vorstand der VDCO ein großes Dankeschön an das sehr gute ORGA-Team aussprechen. Undenkbar wäre eine solche Tagung ohne jemanden, der den Überblick über die Organisation und die Fäden in der Hand hält. Vielen Dank hierfür an unsere Geschäftsführerin Jana Rudnick für die Koordination und die gute Durchführung der Tagung! Zu guter Letzt gilt der Dank unseren Industriepartnern für die hervorragende Unterstützung und die gelungene Ausstellung über zwei Etagen in Berlin und selbstverständlich unseren Referenten, ohne die ein solch hochkarätiges Programm nicht zu Stande gekommen wäre.

 

*Dipl.-Ing (FH); M.Sc.

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"Optometrie’14" und "Tag der Deutschen Optometrie 2014"

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Vom 28. bis 30. März 2014 gab es "Optometrie vom Allerfeinsten". Die Besucherzahlen sprechen für den Erfolg der VDCO-Frühjahrstagung: 230 bildungshungrige Augenoptiker und Optometristen besuchten die VDCO-Fachtagung in der Höheren Fachschule für Augenoptik in Köln. Mit 160 Teilnehmern war auch der gemeinsam von IVBS, VDCO und ZVA veranstaltete "Tag der Optometrie" sehr gut besucht.

Lesen Sie hier den Bericht von Judith Zagolla, M.Sc. Dipl. AO/Optometristin (FH), Beisitzerin VDCO e.V.

 

Vorstandsvorsitzende_IVBS_VDCO_ZVA DrWesemannHFAK  Optometri14_Auditorium


Pressespiegel

Tagungs-Bericht von Susanne Nemetz auf optikum.at

ZVA: "Tag der Optometrie auf Erfolgskurs"


Optometriepreis_2014 Bandlitz_Baeumer_Conrad_Hirschfeld_Posterpreis14 Dr. Frank Schaeffel und Prof. Earl Smith_Optometrie14

 

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Die VDCO war Mitausrichter des Tages der Optometrie am 12. Mai 2013

Optometrie´13 ... ein paar Eindrücke

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Nun ist sie schon wieder vorüber, die Optometrie`13. Wir fanden,
es war ein tolles Tagungswochenende, voller guter Laune und konstruktiver
Gespräche. Wir danken allen, die einen Beitrag zu dieser rundum gelungenen
Frühjahrstagung geleistet haben.

Hier ein kurzer Rückblick für Sie:     

Start Optometrie ´13 Die Sonne begrüßte uns vergangenes Wochenende
zur Optometrie ´13 an der

Hochschule in Aalen.
Am Freitag starteten wir mit gut besuchten und interaktiven Workshops.
Am Abend ging es dann gemeinsam zum geselligen Abendessen und in Lingelbachs Scheune nach Leinroden.
Dort gab es viel zu entdecken ...
... und die Perspektiven änderten sich ...
... im Verlauf des Abends. ;-)
Samstag früh starteten wir mit der Begrüßung des 1. Vorsitzenden, Herrn Prof. Dr. Manuel Fraatz, in das Vortragsprogramm.
Auch seitens der Aalener Hochschule wurden alle Tagungsteilnehmer durch Herrn Prof. Dr.  Thomas Kirschkamp herzlich willkommen geheißen.
Stefan Lahme moderierte dann die
ersten
Referenten an ...
 ... welche sofort mit vollem Eifer loslegten ...

  ... und das Auditorium zur Interaktion bewegten.
 Jeder tat, was er konnte. ;-)

Während der gesamten Vortragsreihe blieb der Vortragssaal durchgehend gut gefüllt.
Das Auditorium würdigte die Vorträge mit Applaus.

Auch Herr Prof. Dr. Peter Moest wurde gewürdigt, mit dem Optometrie-Preis 2013.
Zwischen den Vorträgen war Zeit für ein sonniges Käffchen ...
... die Betrachtung und Auseinandersetzung mit optometrischen Geräten verschiedener Hersteller ...
... konstruktiven Austausch über eben Gehörtes ...
... interessante Erfahrungen von Bernd Lingelbach ...
... und viel Freude bei der Tagung.
Nach weiteren gut besuchten Vorträgen ...
... neigte sich auch die Optometrie'13 irgendwann dem Ende und die Hallen der Hochschule Aalen leerten sich wieder. Die Optometrie'13 war mit etwa 300 Teilnehmern und einem vollen Vortragssaal eine rundum gelungene Fachtagung. Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben!

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